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5 Jahre
L'Âme Immortelle Lyrics


Auf lautlosen Schwingen zieht die Leere durch mein Land
Durch Träume der Sehnsucht, die ich niemals fand
Träume eines Menschen, den ich einmal kannte
Es war jemand, den man bei meinem Namen nannte

Du hast ihn getötet, hast ihn erstickt mit deinen Taten
Ihn verstoßen, ausgenutzt und sein Gefühl verraten
Er liebte doch so stark, wie ein Mensch nur lieben kann
5 Jahre lang, hab ich dich geliebt
5 Jahre lang, gegen alles, was es gibt
5 Jahre lang, meiner Liebe Untertan
zur Hölle fahr'n

Ein Fluch, der ohne Namen ist, lastet nun auf ihm
Auf seinem kranken Herz, das ach so sicher schien
Ein Fluch der jahrelang in seiner Brust sanft wuchs
Fest verankert auf der allerletzten Seite dieses Buchs

Du hast ihn getötet, hast ihn erstickt mit deinen Taten
Ihn verstossen, ausgenutzt und sein Gefühl verraten
Er liebte doch so stark, wie ein Mensch nur lieben kann
5 Jahre lang, hab ich dich geliebt
5 Jahre lang, gegen alles, was es gibt
5 Jahre lang, meiner Liebe Untertan
zur Hölle fahren

Der Namen, den der Tote trägt, er gleicht meinem Namen
Die Seele hier in seiner Brust, sie kennt kein Erbarmen
Ich sehe nun auf ihn herab und sehe, er gleicht mir
Durch seinen Tod werde ich leben, ich und nicht mehr wir

5 Jahre lang, hab ich dich geliebt
5 Jahre lang, gegen alles, was es gibt
5 Jahre lang, meiner Liebe Untertan

5 Jahre lang, ich hab dich geliebt
5 Jahre lang, gegen alles, was es gibt
5 Jahre lang, meiner Liebe Untertan

Ich hab dich geliebt
Gegen alles, was es gibt

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mario marianof

5 Years

On silent wings
the emptiness moves through my land
through dreams of longing
which I never found
dreams of a person
whom I once knew
It was somebody
who was called by my name

You killed it
choked it with your deeds
offended it
took advantage and betrayed its feelings
But it loved you as much
as only a person can

For 5 years I loved you
For 5 years, despite everything that happened
For 5 years, deferential to my love
For 5 years going to hell

A curse that has no name
now weighs down on it
On its broken heart
that seemed oh so sure
A curse that quietly grew
in its breast for years
Firmly embedded
on the very last page of this book

The name by which the deceased is known
is the same as my name
The soul here in its breast,
it knows no pity
I now look down on it
and see it resembles me
Through its death I will live
I but no longer us



weepinglullaby

Hm, ich hör das Lied gerade und hab Lust, mich an einer Interpretation zu versuchen, also los.

Auf lautlosen Schwingen zieht die Leere durch mein Land,
durch Träume der Sehnsucht, die ich niemals fand.
Träume eines Menschen, den ich einmal kannte,
es war jemand, den man bei meinem Namen nannte.
 
Das lyrische Ich (im Folgenden als »sie« bezeichnet) bezieht sich hier auf sich selbst. Sie hatte früher mal Träume voller Sehnsucht, hat sich eine wunderschöne Beziehung mit einem Menschen, den sie immer idealisiert hat, erhofft, aber diese Träume haben sich niemals erfüllt, weil diese Liebe nicht das war, was sie darin zunächst gesehen hat. Seitdem hat sie sich weiterentwickelt. »Träume eines Menschen, den ich einmal kannte, es war jemand, den man bei meinem Namen nannte« bedeutet für mich, dass sie das selbst ist. Deshalb nannte man diesen Menschen bei ihrem Namen – weil sie das selbst war. Aber sie hat sich seitdem weiter entwickelt und ist ein anderer Mensch geworden und die Träume, von denen sie spricht, sind nicht die Träume, die sie heute hat, sondern eben die ihres früheren Ichs. Sie hat den Bezug dazu verloren.
 
Du hast ihn getötet, hast ihn erstickt mit deinen Taten,
ihn verstoßen, ausgenutzt und sein Gefühl verraten.
Er liebte doch so stark, wie ein Mensch nur lieben kann!
 
Das ist meiner Meinung nach immer noch auf sie selbst bezogen. Mit »er« meint sie nicht irgendeinen Kerl, sondern eben den Menschen, der sie früher mal war. Ich würde das so deuten, dass es hier um eine vergangene Beziehung geht, in der sie in irgendeiner Form nicht anständig behandelt wurde (was dann wiederum ihre Veränderung zur Folge hatte). Beispiele könnten sein, dass das lyrische Du sie in irgendeiner Form (körperlich/psychisch) misshandelt hat oder betrogen oder irgendetwas anderes getan hat (vielleicht auch alles zusammen), was sie unglaublich verletzt und auch in gewisser Weise traumatisiert hat. Der Mensch, der sie früher mal war, liebte so stark, wie ein Mensch nur lieben kann, aber das hat das lyrische Du nicht interessiert – es hat sie trotzdem schlecht behandelt.
 
Fünf Jahre lang hab ich dich geliebt,
fünf Jahre lang gegen alles was es gibt.
Fünf Jahre lang meiner Liebe Untertan zur Hölle fahr’n.
 
Hier wird dann wieder das lyrische Du angesprochen. Die Interpretation ist recht simpel: Sie hat ihn (ich gehe beim lyrischen Du jetzt einfach mal von einem Mann aus) fünf Jahre lang geliebt, trotz aller Widersprüche. Trotz der Art, wie er sie behandelt hat. Der Vers »fünf Jahre lang meiner Liebe Untertan zur Hölle fahr’n« heißt für mich, dass sie fünf Jahre lang in dieser Beziehung durch die Hölle gegangen ist, weil er sie schlecht behandelt hat, aber sie hat ihm trotzdem immer wieder verziehen, trotz aller Umstände, bis es nun zum Äußersten gekommen ist.
 
Ein Fluch, der ohne Namen ist, lastet nun auf ihm.
Auf seinem kranken Herz, das ach so sicher schien.
Ein Fluch, der jahrelang in seiner Brust sanft wuchs.
Fest verankert auf der allerletzten Seite dieses Buchs.
 
Hier bezieht sich »er« wieder auf den Menschen, der sie früher war. Diesen Menschen hat er (hier meine ich jetzt das lyrische Du) kaputt gemacht durch sein Verhalten in der Beziehung. Die Strophe bezieht sich meiner Meinung nach darauf, dass sie eben so sehr unter ihm und der Beziehung gelitten hat. Ihre Trauer, die sie entwickelt hat, die Bitterkeit, all das Negative, das sie nun empfindet, ist eben dieser »Fluch ohne Namen«. Dieser Fluch hat sich über Jahre hinweg entwickelt, hat ihr Herz regelrecht langsam immer mehr vergiftet (Stichwort: »krankes Herz«) und sie vielleicht auch den Glauben an die Liebe verlieren lassen. Dieses Buch (also dieser Lebensabschnitt oder diese Beziehung z. B.) ist jetzt aber abgeschlossen. Der Mensch, der sie mal war, ist tot. Man kann den Tod hier symbolisch verstehen und als Neuanfang, eben so, dass sie nun für sich erkannt hat, dass diese Beziehung nicht gut für sie war und sie nun ein anderer Mensch ist und dieses »alte Leben« für sie abgeschlossen ist. Sie hat sich nicht wirklich umgebracht oder so, sondern es gibt eben einfach nur den Menschen, der sie früher war, nicht mehr und sie hat diesen mit dem Ende der Beziehung quasi zu Grabe getragen.  
 
Dann kommen ja wieder die Brücke und der Refrain, die hatten wir ja schon :)
 
Der Name, den der Tote trägt,
er gleicht meinem Namen.
Die Seele hier in seiner Brust,
sie kennt kein Erbarmen.
 
Ja, wie gesagt … ich denke, der Tote ist sie selbst. Verwirrend ist halt hier das ganze Lied über das Geschlecht. Aber da gleich in der ersten Strophe im dritten Vers eben »der Mensch« das Subjekt ist, ergibt es ja irgendwie Sinn, dass sie danach die männliche Form benutzt – eben weil sie sich immer wieder auf diesen Menschen bezieht. Und generell: Dass das Lied von einer Sängerin gesungen wird, heißt rein theoretisch und nur für den Text ja auch nicht, dass das lyrische Ich zwingend ebenfalls weiblich sein muss. Ich habe auch schon Gedichte (und der Text ist ja irgendwie Lyrik) auch schon aus der Perspektive eines männlichen lyrischen Ichs geschrieben und bin dennoch weiblich.  
Zur Interpretation der Zeilen: Wie gesagt, das lyrische Du hat sie mit seinen Handlungen getötet bzw. den Menschen, der sie früher mal war. Deshalb sagt sie »der Name, den der Tote trägt, er gleicht meinem Namen«. Weil sie das eben selbst ist. Aber sie will mit der Vergangenheit abschließen und deshalb löst sie sich auch emotional von diesem Menschen, der sie mal war. Das, was sie über die Seele sagt, bestätigt diese Theorie für mich eigentlich nur noch zusätzlich. Im Refrain macht sie dem lyrischen Du ja schließlich Vorwürfe wegen allem, was er ihr angetan hat. Sie klammert sich endlich nicht mehr emotional an das lyrische Du, wie es ihr altes Ich getan hat, das sie hier für tot erklärt, sondern ist stärker geworden und rechnet endlich mit ihm ab. Diese Verse sind der Übergang. Sie ist irgendwann endlich wütend geworden und hat nun kein Erbarmen mehr. Und ist dadurch eben ein neuer Mensch geworden vom Gefühl her.
 
 
Ich sehe nun auf ihn herab
und sehe, er gleicht mir.
Durch seinen Tod werde ich leben.
Ich und nicht mehr wir!
 
Sie sieht auf den Menschen herab, der sie früher mal war. Sie realisiert noch einmal (vielleicht zum ersten Mal), dass sie das selbst ist. Sie sieht, dass sie die Person ist, die sich fünf Jahre lang das alles hat antun lassen und sie beschließt, dass sie ein neuer Mensch werden muss. Der Mensch, der sie früher mal war, muss sterben, aber das ist nichts Schlechtes, denn sie stirbt nicht wirklich. Sie entwickelt sich einfach nur weiter, wächst über sich hinaus und wird endlich LEBEN, statt sich beispielsweise weiterhin von ihrem »Geliebten« unterdrücken zu lassen. Und das sagt sie eben auch ganz deutlich in den letzten zwei Versen. Sie sagt: »Ich war früher ein anderer Mensch und dieser Mensch hat sich unterdrücken und schlecht behandeln lassen. Du hast die Liebe dieses Menschen fünf Jahre lang missbraucht und er hat dich trotzdem all die Zeit geliebt – aber jetzt ist dieser Mensch tot und ich kann endlich wieder durchatmen und mein eigenes Leben haben, ohne dich. Ich ganz alleine und nicht der schwache Mensch, der ich mal war und vor allem auch du nicht«.  
 
So ... das war's. Mir war einfach langweilig und ich dachte, ich versuch mich mal dran. Gratulation an jeden, der seine Lebenszeit damit verschwendet hat, sich mein Geplapper anzuhören und wenn sich das hier niemand durchgelesen hatte, hatte ich trotzdem viel Spaß mit diesem absolut grandiosen Text <3



Dude Man

Auf lautlosen Schwingen zieht die Leere durch mein Land
Durch Träume der Sehnsucht, die ich niemals fand
Träume eines Menschen, den ich einmal kannte
Es war jemand, den man bei meinem Namen nannte

Du hast ihn getötet, hast ihn erstickt mit deinen Taten
Ihn verstoßen, ausgenutzt und sein Gefühl verraten
Er liebte doch so stark, wie ein Mensch nur lieben kann
Fünf Jahre lang, hab ich dich geliebt
Fünf Jahre lang, gegen alles, was es gibt
Fünf Jahre lang, meiner Liebe Untertan
Zur Hölle fahr'n

Ein Fluch, der ohne Namen ist, lastet nun auf ihm
Auf seinem kranken Herz, das ach so sicher schien
Ein Fluch der jahrelang in seiner Brust sanft wuchs
Fest verankert auf der allerletzten Seite dieses Buchs

Du hast ihn getötet, hast ihn erstickt mit deinen Taten
Ihn verstossen, ausgenutzt und sein Gefühl verraten
Er liebte doch so stark, wie ein Mensch nur lieben kann
Fünf Jahre lang, hab ich dich geliebt
Fünf Jahre lang, gegen alles, was es gibt
Fünf Jahre lang, meiner Liebe Untertan
Zur Hölle fahren

Fünf Jahre lang, hab ich dich geliebt
Fünf Jahre lang, gegen alles, was es gibt
Fünf Jahre lang, meiner Liebe Untertan

Der Namen, den der Tote trägt, er gleicht meinem Namen
Die Seele hier in seiner Brust, sie kennt kein Erbarmen
Ich sehe nun auf ihn herab und sehe, er gleicht mir
Durch seinen Tod werde ich leben, ich und nicht mehr wir

Fünf Jahre lang, hab ich dich geliebt
Fünf Jahre lang, gegen alles, was es gibt
Fünf Jahre lang, meiner Liebe Untertan

Fünf Jahre lang, ich hab dich geliebt
Fünf Jahre lang, gegen alles, was es gibt
Fünf Jahre lang, meiner Liebe Untertan

Ich hab dich geliebt
Gegen alles, was es gibt



All comments from YouTube:

Alpha

So gut kann Deutsche musik sein,mehr davon!!!

See-no-evil 92

2019 noch hammer :)

chriss horn

@Anonymous 2021 auch

Anonymous

Und 2020 !

ChrisiSophia

Bin jetzt 16 und bin for real mit dem Lied aufgewachsen - liebe es bis heute.

L'ÂME IMMORTELLE

Dann wird die Liebe hoffentlich niemals enden

David Toranzo

Que hermosa cancion...es 2021 y yo todavia sigo escuchandola con la misma pasion

Francis Patschke

Mein erstes lied aus dieser scene... Immernoch mein lieblingssong

Fayris Draconis

Ich höre mir dieses Lied immer wieder an.^^

anima07swe

Nettes Video. "5 Jahre" waren das erste Lied von L' Âme Immortelle hörte ich. Ich liebe das Lied!

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